Geschichte
Sammlung Bischofberger Appenzeller Hausorgel Männedorf ZH _______________________________ Typ: Traktur mechanisch Registratur mechanisch Windladen Schleifladen Baujahr: 1763 Orgelbauer: Johannes Tobler, Rehetobel AR Manuale: 1 Register: 6 Manual I, CDEFGA - c''' Coppel 8 ' Principal 4 ' Flöte 4 ' Octav 2 ' Quint 1 1/3 ' Mixtur 1 ' Stand: 2023
Informationen und Bilder 2023: Patrick Missirlian, Romainmôtier
1763 Bau der Orgel durch den Appenzeller Orgelbauer Johannes Tobler (1720-1783), Rehetobel AR, mit 6 Registern auf einem Manual. 1815 Neue Gehäusefassung durch den Maler Hans Ulrich Thäler (1769-1831), Hundwil AR. Die Jahreszahl 1763 im Giebelfeld ist unter der neuen Bemalung noch lesbar. 1970 Um dieses Jahr kauft ein privater Sammler das Instrument bei einem Antiquar in Uster. Die Unterbau-Füllung fehlt, ebenso die Klaviatur sowie die Schleier- bretter und ein Teil der Prospektpfeifen. 2000 Restaurierung der Orgel durch Christoph Metzler, Dietikon. In der Folge wird das Instrument an die Sammlung Bischofberger in Männedorf verkauft. 2023 Der Musikwissenschafter und Musiker Patrick Missirlian stösst in Grub SG zufällig auf die fehlende, bemalte Unterbau-Füllung und erwirbt sie für seine Sammlung in Romainmôtier VD. In dieser Sammlung befindet sich auch ein >Schwesterinstrument der Orgel aus dem Jahr 1761. Eine dritte, ebenfalls in den 1760er Jahren entstandene Hausorgel von Johannes Tobler steht im >Kulturmuseum St. Gallen.
Originaler Unterbau der Orgel (heute in der Sammlung Missirlian, Romainmôtier)
Orgelprofil Sammlung Bischofberger, Hausorgel Männedorf ZH
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
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