Hauptbild und Bild Klaviaturdeckel: Kulturmuseum St. Gallen
Aktualisierung und übrige Bilder 2024/2026: Patrick Missirlian, Romainmôtier
1765
Die Appenzeller Hausorgel wird durch den Musikwissenschafter Patrick Missirlian
dem Orgelbauer Johannes Tobler aus Rehetobel AR zugeschrieben. Aufgrund von
baulichen und stilistischen Merkmalen dürfte das Instrument zwischen 1765 und
1770 entstanden sein.
Zwei Schwesterinstrumente von Tobler stehen heute in Privatsammlungen in
>Männedorf und >Romainmôtier.
1828
Im Hinblick auf ihre Heirat am 27. Januar des folgenden Jahres lässt Anna Büchler-
Zuberbühler aus Schwellbrunn das Instrument durch den Maler Hans Ulrich Thäler
(1769-1831) aus Hundwil im Biedermeier-Stil neu bemalen.
1918
Für 850 Franken kann die Orgel für das drei Jahre später eröffnete Historische Mu-
seum St. Gallen von Elsie Waldburger aus Herisau angekauft werden.
1995
Das Instrument ist vom Holzwurm befallen und nicht mehr spielbar. Die Windlade
weist durch Trockenheit verursachte Schwundrisse auf. Einzelne Tasten fehlen, und
die Prospektpfeifen sind teilweise stark beschädigt.
2009
Restaurierung der Orgel durch Orgelbau Späth AG, Rapperswil. Die Malereien wer-
den von Ruedi Knechtle, die Schnitzereien von Dominik Hollenstein und die Vergol-
dungen von Michael Peterer restauriert.
2026
Nachdem das Instrument bis November 2025 in der Sonderausstellung «Raum –
Zeit – Geist» gezeigt worden ist, erhält es einen neuen Standort in einem der his-
torischen Zimmer des Kulturmuseums.
Kulturmuseum, Appenzeller Hausorgel
St. Gallen SG
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Typ:
Traktur
mechanisch
Registratur
mechanisch
Windladen
Schleifladen
Baujahr:
1765-1770
Orgelbauer:
Johannes Tobler,
Rehetobel AR
(zugeschrieben)
Manuale:
1
Register:
6
Manual I, CDEFGA - c'''
Copel
8 '
Principal
4 '
Flöte
4 '
Octav
2 '
Quint
1 1/3 '
Migstur (sic)
1 '
Stand: 2026