1768Bau einer Toggenburger Hausorgel mit 6 Registern auf einem Manual durch Wendelin Looser (1720-1790) aus Kappel SG. Der erste Standort des Instru-ments ist nicht bekannt. 1880Die Kirchgemeinde Dällikon kauft die Orgel und stellt sie in der Kirche auf. Es handelt sich um die erste Orgel in dieser Kirche; sie ersetzt die früheren Vorsänger.1951Nach einer Kirchenrenovation und dem Bau einer neuen >Hauptorgel auf der Westempore wird die Toggenburger Orgel an privat verkauft. Sie gelangt zuerst nach Estavayer-le-Lac FR und danach nach Oberdürnten ZH. 1985Restaurierung der Orgel durch den Orgelbauer Erwin Erni, Stans NW. 1994Die Kirchgemeinde wird von der damaligen Besitzerfamilie eingeladen, die Toggenburger Orgel für 110'000 Franken zurückzukaufen. Private Spender und Beiträge der politischen Gemeinden und der Kirchgemeinde machen die Rück-kehr des Instruments nach Dällikon möglich. Es geht ins Eigentum der Kirchge-meinde über. 2011Revision der Orgel für 5000 Franken. 2018Nach dem Zusammenschluss der drei Kirchgemeinden Dällikon-Dänikon, Buchs und Regensdorf zur Kirchgemeinde Furttal wird die Toggenburger Orgel im Got-tesdienst kaum mehr eingesetzt. 2023Das Instrument wird letztmals öffentlich gespielt.2025Die Kirchenpflege schreibt die inzwischen defekte Orgel zum Verkauf aus. Mangels Kaufangeboten verschenkt die Kirchenpflege das Instrument an einen nicht genannten Orgelbauer und lässt es durch diesen abbauen. Der neu gegründete Verein «Freunde der Toggenburger Orgel in der Kirche Dällikon» bemüht sich, die Orgel in der Kirche Dällikon oder zumindest im Furttal zu behalten. Eine Aufsichtsbeschwerde gegen die Kirchenpflege wird von der Bezirkskirchenpflege gutgeheissen. Das weitere Vorgehen ist noch offen.