1920 Aufstellung einer von Graf Felix von Saedt, München, geschenkten Haus- orgel. Das Instrument gründet auf dem Gehäuse eines Positivs, das um 1680 von David Jakob Weidtner mit 4 Registern für die Marienkapelle des Augsburger Doms gebaut worden sein soll. Die Orgel ist 1909 durch die Firma Steinmeyer, Oettingen (D) auf 28 (!) klingende Register auf 2 Ma- nualen und Pedal erweitert worden. Die Versetzung von München nach Engelberg und den Wiederaufbau besorgt Orgelbauer Felix M. Beiler, Luzern (>Disposition). 1945 Bau einer neuen Orgel durch Orgelbau Cäcilia AG (A. Frey), Luzern, mit 24 Registern auf 2 Manualen und Pedal (>Disposition). Ein Teil des Pfeifenmaterials der Vorgängerorgel wird weiterverwendet. Das Gehäuse aus dem 17. Jahrhundert gelangt 1961 in die >kath. Wallfahrtskirche Oberschongau LU, wo es erhalten ist. 1974 Bau einer neuen Orgel durch Orgelbauer Walter Graf, Sursee, mit 8 Re- gistern auf einem Manual und Pedal (>Disposition). Das Instrument steht zunächst im alten Musiksaal und dann im Speisesaal des Kollegiums. 1986 Versetzung der Orgel in die Studentenkapelle. Wegen der Renovation der Kapelle wird die Orgel später abgebaut und zeitweise eingelagert. 1997 Revision durch Orgelbau Graf AG, Sursee. 2001 Bau einer neuen Orgel durch Orgelbau Graf AG, Sursee, mit 11 Registern auf 2 Manualen und Pedal (>Disposition). 2003 Die Vorgängerorgel wird in die >ref. Kirche von Saint-Livres VD versetzt. 2018 Abbau, Revision und Versetzung an einen neuen Standort im renovierten Kapellenraum durch Orgelbau Graf AG, Sursee.
Geschichte
Informationen und Bild Orgel 1920: Bernhard Hörler, Dietikon, aus „Monografie Orgelbauerdynastie Goll“, 2020 Schwarzweissbilder Orgeln 1945 und 1974: aus "Titlis-Grüsse", Kollegium Engelberg, 1945 und 1974 Farbbilder: Andreas Schmidt, orgel-verzeichnis.de
Kollegium, Studentenkapelle, Orgel 2001 Engelberg OW ____________________________________ Typ: Traktur mechanisch Registratur mechanisch Windladen Schleifladen Baujahr: 2001 Orgelbauer: Graf AG, Sursee Manuale: 2 + Pedal Register: 11 Manual I, C - g''', Hauptwerk Rohrflöte 8 ' Prinzipal 4 ' Superoktave 2 ' Mixtur 1 1/3 ' Manual II, C - g''', Positiv Gedackt 8 ' Gemshorn 4 ' Quinte 2 2/3 ' Doublette 2 ' Terz 1 3/5 ' Pedal, C - f' Subbass 16 ' Fagott 8 ' Koppeln, Spielhilfen: - Normalkoppeln II - I, II - P. I - P Stand: 2001
Orgel 1920, Steinmeyer 1909, II/28, in einem Gehäuse von 1680 Orgel 1945, Cäcilia(A.Frey) Luzern, 2P/24; Bild aus "Titlis-Grüsse" Kollegium Engelberg, 32/3/1946 Orgel 1974, Graf AG, Sursee, 1P/8; Bild aus "Titlis-Grüsse" Kollegium Engelberg, 62/3/1976
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
Orgelprofil Kollegium, Studentenkapelle Engelberg OW
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