Geschichte
Ref. Kirche Mutten/Obermutten GR ________________________________ Typ: Traktur mechanisch Registratur mechanisch Windladen Schleifladen Baujahr: 1807 Orgelbauer: Heinrich Ammann, Wildhaus SG Manuale: 1 Register: 5 Manual I, C - c''' Copel 8 ' Flöte 4 ' Quint (ab c°) 2 2/3 ' Prinzipal 2 ' Oktave 1 ' Stand: 2011
1718 Einweihung der einzigen reinen Holzkirche der Schweiz, erbaut aus Lärchenholz mit einem Dach aus Holzschindeln. 1807 Bau der Orgel durch Heinrich Ammann, Wildhaus SG. Im Ventilkasten findet sich die Inschrift „Heinrich Amman orgel macher in der gemeind Wildhaus im Toggenburg 1807“. Gemäss einer weiteren Inschrift auf der Innenseite der Flügeltüren ist das Instrument eine Stiftung der Gebrüder Friedrich und Anton Michael. Ob die Orgel bereits 1807 oder erst im Rahmen der Kirchenrenovation von 1830 im Mutten aufgestellt wurde, ist offen. Die Orgel besitzt die übliche Treteinrichtung für den Balg, dieser kann aber mittels eines Riemens an der linken Gehäuseseite auch durch einen Kalkanten betätigt werden. 1906 Renovation durch Jakob Metzler, Felsberg GR. Die Klaviatur wurde erneuert und anstelle der Oktave 1' ein Salicional 8' eingesetzt. 1976 Restaurierung durch Mathis AG, Näfels. Das Salicional wurde wieder durch eine Oktave 1‘ ersetzt. Alle Metallpfeifen wurden erneuert.
Informationen: Markus Meier, Geächtet, geliebt und geduldet. Die Orgel im nachreformatorischen Toggenburg, Zürich 2025, S. 196f. Hauptbild: Ref. Kirchgemeinde Mutten Raum- und Seitenansicht: Wikimedia, Adrian Michael, CC BY 3.0
An der linken Gehäuseseite ist der Zugriemen für den Kalkanten sichtbar. Reine Holzkirche, mit Holzschindeln gedecktes Dach, Baujahr 1718
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
Orgelprofil Ref. Kirche Mutten/Obermutten GR
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