Geschichte
Ref. Kirche Sternenberg ZH _________________________________ Typ: Traktur pneumatisch Registratur pneumatisch Windladen Taschenladen Baujahr: 1937 Baujahr: 21. Februar 1937 Orgelbauer: Kuhn AG, Männedorf Umbau: 1961 Manuale: 2 Register: 13 Manual I, C - g''', Hauptwerk Principal 8 ' Gemshorn 8 ' Rohrflöte 4 ' Superoctave 2 ' Mannual II, C - g''', Schwellwerk Gedeckt 8 ' Principal 4 ' Blockflöte 4 ' Quinte 2 2/3 ' Waldflöte 2 ' Mixtur VI 2 ' Cymbel IV 1 ' Pedal, C - f' Subbass 16 ' Gedeckt 8 ' Koppeln, Spielhilfen: - Normalkoppeln II - I, II - P, I - P - Sub- und Superoktavkoppeln - 1 freie Kombination - 2 feste Kombinationen (F, TT) Stand: 2006 (vor Stilllegung; seither elektronisches Instrument)
Informationen: Thomas Rüegg, Bauma Friedrich Jakob, «Der Orgelbau im Kanton Zürich von seinen Anfängen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts», Bern 1971, S. 171-177, 204 (e-periodica) Hauptbild: Fritz Hanke; Raumansicht: Glockenvideo Niklausglocke Schwarzweissbild: Kuhn AG, Männedorf
1811 Als eine der ersten Kirchen des Kantons erhält Sternenberg eine Orgel. Das Instrument ist ein Geschenk des Sternenberger Zunftrichters Bosshart und kommt auf eine eigens erweiterte Empore zu stehen. Laut Friedrich Jakob dürfte es 10 Register (wovon ein oder zwei Pedalregister) umfasst und einen 4‘-Prospekt besessen haben. Der Stifter übernimmt die Umbaukosten der Empore und ebenso die Unterhaltskosten der Orgel. 1812 Ein Gesuch der Gemeinde, die Orgel nicht nur zum Einüben der Lieder nach dem Gottesdienst, sondern auch während desselben einsetzen zu dürfen, wird vom Zürcher Kirchenrat wiederholt abgelehnt. Die Orgelbegleitung des Gottes- dienstes wird deswegen erst einige Jahre später eingeführt. 1937 Orgelbau Kuhn AG, Männedorf, baut eine neue, pneumatische Taschenladen- orgel mit 10 klingenden Registern auf 2 Manualen und Pedal. Das Instrument befindet sich zuvorderst auf der nördlichen Seitenempore. Als Experte wirkt der Zürcher Grossmünsterorganist Viktor Schlatter. 1961 Bei einer Umgestaltung des Kirchenraumes wird die Seitenempore abgetra- gen. Die Orgel wird in einem neuen Gehäuse vorne links in der Kirche aufge- baut und gleichzeitig klanglich im Sinn der Orgelbewegung verändert. 2006 Die Orgel wird stillgelegt, der Spieltisch entfernt. An seiner Stelle wird ein elektronisches Instrument installiert. Die für die Lautsprecher ausgeräumten Pfeifen werden auf dem Dachboden des Pfarrhauses eingelagert.
Orgel Kuhn 1937, pneumatisch, II/10
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Orgelprofil Ref. Kirche Sternenberg ZH
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
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