Klosterkirche, Hauptorgel Rheinau ZH ____________________________________ Typ: Traktur mechanisch Registratur mechanisch Windladen Schleifladen Baujahr: 1715 Einweihung: 14. Dezember 1715 Orgelbauer: Johann Christoph Leu, Augsburg (D) Manuale: 3 + Pedal Register: 36 Manual I, CDEFGA - c''', Rückpositiv Coppel 8 ' Principal 4 ' Nachthorn 4 ' Flöth 4 ' Superoctav 2 ' Quint 1 1/3 ' Sedecima 1 ' Zymbal II 1 1/3 ' Mixtur II 1 ' Tremulant Manual II, CDEFGA - c''', Hauptwerk Principal 8 ' Spitzflöthen 8 ' Salicet 8 ' Coppel 8 ' Octav 4 ' Rohrflöthe 4 ' Quint 2 2/3 ' Superoctav 2 ' Sedecima 1 ' Zymbal III 1 1/3 ' Mixtur IV 1 ' Hörnle II 1 ' Fagott 8 ' Manual III, CDEFGA - c''', Oberwerk Coppel 8 ' Octav Flöthe 4 ' Flöthen 4 ' Flötthen 2 ' Sedecima 1 ' Geygen Regal 8 ' Pedal, CDEFGA - a° Principal 16 ' Sub Pass 16 ' Octav 8 ' Octav 4 ' Quint 2 2/3 ' Mixtur VI 2 ' Bombardon 16 ' Posaun 8 ' Koppeln, Spielhilfen: - Manual-Schiebekoppel I - II - Sperrventile für HW und RP - Windablass - Zimbelstern dreifach (RP) - Vogelgesang - Pumpende Balganalge mit fünf Keilbälgen auf dem Dachboden - Kalkantenanlage Stand: 2012
1710 Bei der Einweihung der Klosterkirche steht nur eine >Chororgel zur Verfügung. 1715 Bau einer grossen Orgel auf der Westempore durch Johann Christoph Leu, Augsburg (D), mit 30 Registern auf 3 Manualen und Pedal. Das dritte Manual bedient anfänglich einzig ein fest zugeordnetes Glockenspiel von 45 Glocken. Auf Wunsch des Konvents wird dieses durch ein Oberwerk (Kronpositiv) mit 6 Registern ersetzt. Das Instrument wächst dadurch auf 36 Register auf 3 Manualen und Pedal an. 1841 Umbau durch Friedrich Haas, Luzern, mit umfangreichen klanglichen Veränderungen, welche die barocke Orgel in ein frühromantisches Werk verwandeln. Dieses wird u.a. von Felix Mendelssohn Bartholdy mit Lob bedacht, der das Instrument 1847 mehrmals spielt. 1862 Aufhebung des Klosters, das ins Eigentum des Kantons Zürich übergeht. 1942 Erste Restaurierung und "Barockisierung" im Sinne der Orgelbewegung durch Orgelbau Kuhn AG, Männedorf. Die Zutaten von Haas werden weitgehend entfernt. 1990 Nach der Renovation der Klosterkirche führt Orgelbau Kuhn AG, Männedorf, eine umfassende Restaurierung des Werkes durch und rekonstruiert den Zustand von Leu von 1715. 2015 Im Anschluss an eine erneute Innenrenovation der Kirche revidiert Orgelbau Kuhn AG, Männedorf, die Orgel.
Geschichte
Friedrich Jakob, "Die Klosterkirche Rheinau II - Die Orgeln und ihre Restaurierung…" Zürcher Denkmalpflege, 1998 Hauptbild und Raumansicht 2009: Wikimedia, Chriusha, CC BY-SA 3.0 Bild Spieltisch: Orgelkreis Rheinau
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Orgelprofil Klosterkirche, Hauptorgel Rheinau ZH
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
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