Geschichte
Weingut zur Schipf, Hausorgel Herrliberg ZH _______________________________ Typ: Traktur mechanisch Registratur mechanisch Windladen Schleifladen Baujahr: 1732 Orgelbauer: Johann Konrad Speisegger, Schaffhausen Manuale: 1 Register: 4 + 3 Walzenwerk Manual I, C - c''' Copula 8 ' Principal 4 ' Flauto 4 ' Octav 2 ' Walzenwerk (nicht registrierbar) Gedackt 8 ' Vox humana 8 ' Clarin (Diskant-Cornett V) 8 ' Spielhilfen: - "Index" (= Wahlhebel für die 6 Stücke auf der Walze) - "Eppistomiv" (= bewegt die Trompete der Putte auf dem rechten Pfeifenturm) Stand: 2025
Friedrich Jakob: "Hier muss man tanzen", Beschreibung des Instrumentes, 2006 (pdf-Datei) Markus Meier: Geächtet, geliebt und geduldet. Die Orgel im nachreformatorischen Toggenburg, Zürich 2025, S. 209-212 Bilder: Kuhn AG, Männedorf
1732 Bau der Hausorgel durch Johann Konrad Speisegger, Schaffhausen. Speisegger verwendet dazu ein Positiv von Jakob Messmer aus Rheineck, das zwischen 1694 und 1707 entstand und einen 2’-Prospekt besass. Neu setzt Speisegger einen Principal 4’ in den Prospekt. Als Besonderheit baut er zusätzlich eine Orgelwalze mit sechs Musikstücken ein. Beim Abspielen bewegen die Putten auf den Seitentürmen je nach Stück den Taktstock, die Trompete und den Mund (die Trompete kann mit einem Hebel auch manuell bewegt werden). Das Walzenwerk wirkt nur auf Gedackt 8’, Vox humana 8’ und ein Diskant-Cornett. Diese drei Register sind auf dem Orgelmanual, das vier separate Stimmen besitzt, nicht registrierbar. Als Balganlage dient ein Keilbalg, der durch einen einem Schöpfbalg gefüllt wird. Dieser kann entwe- der durch einen Tritt oder durch einen Lederriemen betätigt werden. 1977 Restaurierung der in allen Teilen unverändert erhaltenen Orgel durch Orgel- bau Kuhn AG, Männedorf. 1985 Restaurierung der Gehäusefassung.
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Orgelprofil Weingut zur Schipf, Hausorgel Herrliberg ZH
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
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