Geschichte
Sammlungszentrum des Schweizerischen Nationalmuseums Appenzeller Hausorgel Affoltern am Albis ZH ________________________________ Typ: Traktur mechanisch Registratur mechanisch Windladen Schleifladen Baujahr: 1785 Orgelbauer: Leonhard Tobler, Rehetobel AR Manuale: 1 Register: 3 Manual I, CDEFGA - c''' Coppel 8 ' Flöte 4 ' Octav 2 ' Stand: 2023
Informationen und Farbbilder 2023: Patrick Missirlian, Romainmôtier Schwarzweissbild: Schweizerisches Nationalmuseum
1785 Bau der Orgel durch den Appenzeller Orgelbauer Leonhard Tobler (1755- 1808), Rehetobel AR. 1898 Das Instrument kommt in den Besitz des "Sängervaters" Dr. Alfred Tobler (1845-1923), Wolfhalden. 1923 Die Orgel geht als Schenkung an das damalige Schweizerische Landes- museum über. 2023 Die Orgel befindet sich im Sammlungszentrum des Nationalmuseums in Affoltern am Albis. Der Musikwissenschafter und Musiker Patrick Missirlian, der das Instrument untersucht hat, geht davon aus, dass der Orgelbauer Leonhard Tobler die Orgel 1785 nicht ganz neu gebaut hat, sondern ein älteres Positiv umgebaut hat. Dieses besass ursprünglich zwei Prospekte: den jetzigen 2'-Prospekt und auf der Rückseite einen 1'-Prospekt. Tobler hätte danach den 1‘ durch eine Coppel 8‘ ersetzt. Laut Missirlian könnte der ursprüngliche Erbauer der Orgelbauer Johann Jacob Dörig (ca. 1615-1690) aus Appenzell AI gewesen sein.
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Orgelprofil Nationalmuseum, Appenzeller Hausorgel Affoltern am Albis ZH
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
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