1711 Bau einer Orgel durch Jacob Messmer, Rheineck, mit 6 Registern für die Musikgesellschaft der deutschen Schule in Zürich. 1725 Erweiterung der Orgel um 2 Register durch Jacob Messmer, Rheineck, auf 8 Register. 1804 Die Kath. Kirchgemeinde Steinhausen kaufte die Orgel von Jacob Messmer als Occasionsinstrument für die neu renovierte Pfarrkirche. 1811 Umbau durch Anton Braun, Spaichingen (Württemberg, D). Die Orgel wurde in eine Brüstungsorgel umgebaut. Sie erhielt einige neue Pfeifen und einen neuen Spieltisch zum Vorwärtsspielen. Die Öffnung zwischen den beiden Seitentürmen gab die Sicht ins Kirchenschiff frei. 1861 Revision und Neuintonation durch Lütolf und Kaufmann, Horw. Die Orgel wurde um einen Viertelton höher gestimmt. 1911 Genau 200 Jahre nach Erstellung und 100 Jahre nach Umbau zur Brüstungsorgel wurde das Instrument im Zuge der Kirchenrenovation abgebrochen. 1914 Die renovierte Kirche erhielt eine pneumatische Orgel von Goll & Cie, Luzern (Opus 427, >Disposition) mit 17 Registern auf 2 Manualen und Pedal. 1959 Umbau durch Goll AG, Luzern. Die pneumatischen Trakturen wurden in elektrische umgebaut, die Mixtur im Hauptwerk wurde geändert, und es kamen vier weitere Register im Schwellwerk hinzu (>Disposition). 1980 Statt einer Revision wurden nur die notwendigsten Reparaturen durchgeführt. 1988 Revision durch Goll AG, Luzern. 2021 Revision durch Orgelbau Goll AG, Luzern. Die Orgel erhält einen neuen Spieltisch und eine elektronische Setzeranlage.
Schwarzweissbild und Informationen: Josef Grünenfelder, Amt für Denkmalpflege des Kantons Zug Goll-Orgel: Bernhard Hörler, Dietikon, aus „Monografie Orgelbauerdynastie Goll“, 2020
Kath. Pfarrkirche St. Matthias, Orgel 1959 Steinhausen ZG ____________________________________ Typ: Traktur elektropneumat. Registratur elektropneumat. Windladen Schleifladen Baujahr: 1959 Orgelbauer: Goll AG, Luzern Manuale: 2 + Pedal Register: 21 + 1 Transmission Manual I, C - f''', Hauptwerk Prinzipal 8 ' 2 Rohrflöte 8 ' Oktave 4 ' 2 Nachthorn 4 ' Superoktave 2 ' 2 Mixtur IV 1 1/3 ' Manual II, C - f''', Schwellwerk Bourdon 16 ' Prinzipal 8 ' Gedackt 8 ' 2 Salicional 8 ' Voix céleste (ab c°) 8 ' Prinzipal 4 ' 2 Spitzflöte 4 ' 1 Nasat 2 2/3 ' 1 Flageolet 2 ' 1 Terz 1 3/5 ' 1 Scharf IV - V 1 ' Trompete 8 ' Tremulant Pedal, C - f' Subbass 16 ' Echobass (Transmission) 8 ' Oktavbass 8 ' Choralbass 4 ' 1 neue Register 1959 2 erneuert/geändert 1959 Koppeln, Spielhilfen: - Normalkoppeln II - I, II - P, I - P - Superoktave II - P - 2 freie Kombinationen - 3 feste Kombinationen - Registercrescendo - Wechseltritte: Trompete (SW), Mixtur (HW), Scharf (SW) - Absteller: Manual 16', Crescendo 2021 Elektronische Setzeranlage Stand: 2021
Geschichte 1804 Brüstungsorgel von Jakob Messmer, Rheineck; abgebrochen 1911
Orgelverzeichnis	Schweiz 	und	Liechtenstein
Orgelprofil  Kath. Pfarrkirche St. Matthias Steinhausen ZG
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