Geschichte
1868 Eine Felix Carlen zugeschriebene ältere Orgel geht bei einem Kirchen- brand unter. 1876 Ludwig Schefold, Beckenried NW, baut eine neue Orgel. 1888 Schefolds Nachfolger Joseph Stalder, ebenfalls aus Beckenried, repariert das Instrument. 1913 Heinrich Carlen, Brig (Glis), baut eine pneumatische Membranladenorgel mit 13 Registern auf 2 Manualen und Pedal. Das Material dazu bezieht er von der Orgelbaufirma Carl Theodor Kuhn in Männedorf ZH. 1979 Abbruch des unspielbaren Instruments. Als Leihgabe der Gemeinde Reckingen wird jene Orgel aufgestellt, die einige Jahre zuvor zusammen mit der Antoniuskapelle Reckingen durch eine Lawine zerstört, aber in- zwischen durch Orgelbauer Hans-J. Füglister rekonstruiert worden ist. 2000 Die „Lawinenorgel“ wird an ihren ursprünglichen Standort in die >Stalenkapelle Reckingen zurückversetzt. 2001 Bau einer neuen Orgel in der Kirche durch Orgelbau Armin Hauser, Kleindöttingen AG, mit 15 Registern auf 2 Manualen und Pedal.
Rudolf Bruhin, «Die Orgeln des Oberwallis», in: Vallesia 1960, S. 179-230, und «Das Oberwallis als Orgellandschaft», in: Vallesia 1981, S. 69-147 Schwarzweissbild: Kuhn AG, Männedorf Farbbilder: Jean-Louis Pitteloud, Sierre
Kath. Pfarrkirche St. Martin Obergesteln VS ____________________________________ Typ: Traktur mechanisch Registratur mechanisch Windladen Schleifladen Baujahr: 2001 Orgelbauer: Armin Hauser, Kleindöttingen Manuale: 2 + Pedal Register: 15 + 1 Vorabzug Manual I, C - g''', Hauptwerk Principal 8 ‘ Rohrflöte 8 ‘ Octave 4 ‘ Spitzflöte 4 ‘ Superoctave 2 ‘ Quinte (Vorabzug) 1 1/3 ‘ Mixtur III 1 1/3 ‘ Trompete 8 ‘ Manual II, C - g''', Brustwerk Gedackt 8 ‘ Holzflöte 8 ‘ Blockflöte 4 ‘ Nasat 2 2/3 ‘ Waldflöte 2 ‘ Terz 1 3/5 ‘ Tremulant Pedal, C - f' Subbass 16 ‘ Octavbass 8 ‘ Koppeln, Spielhilfen: - Normalkoppeln II - I, II - P, I - P Stand: 2012
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
Orgelprofil Kath. Pfarrkirche St. Martin Obergesteln VS
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