Klosterkirche, Grosse Orgel 1933 Einsiedeln SZ ____________________________________ Typ: Traktur elektrisch Registratur elektropneumat. Windladen Schleifladen Baujahr: 1933 Orgelbauer: Albert Moser, München (D) Manuale: 3 + Pedal Register: 109 + 2 Transmissionen Manual I, C - a''', Hauptwerk 7 Register, beim Marien-Altar 13 Register, beim Herz-Jesu-Altar Manual II, C - a''', Positiv 24 Register, beim St. Josephs-Altar 5 Register, beim St. Anna-Altar Manual III, C - a''', Schwellwerk 25 Register, beim Mauritius-Altar 5 Register, beim St. Anna-Altar Pedal, C - f' 3 Register, beim Marien-Altar 8 Register, beim St. Josephs-Altar 7 Register, beim Mauritius-Altar 11 Register, beim Herz-Jesu-Altar 1 Register, beim St. Anna-Altar 2 Transmissionen, beim St. Anna-Altar Koppeln, Spielhilfen: - Normalkoppeln III - II, III - I, II - I, III - P, II - P, I - P - 8 Setzerkombinationen - Registercrescendo - div. Absteller Stand: 1933 >Disposition gemäss Hauptspieltisch >Disposition nach Standorten
1314 bis 1902: siehe >alte Orgeln 1933 Bau einer Orgel durch Orgelbauer Albert Moser, München, mit 109 klin- genden Registern auf 3 Manualen und Pedal. Die Orgel ist auf fünf verschiedene Lettner-Emporen verteilt und von einem Hauptspieltisch auf der Orchester-Empore aus spielbar. An vier weiteren Standorten gibt es eigene Spieltische für die dort jeweils aufgestellten Werke. Um alle Wind- laden zu erreichen, müssen rund 83 Kilometer Leitungsdrähte verlegt werden. Mehrere Organisten können gemeinsam spielen. Aus den Distanzen von bis zu 50 Metern zwischen den Orgelteilen ergeben sich beträchtliche Laufzeitdifferenzen. Um ein synchrones Orgelspiel zu er- leichtern, wird der Orgelklang an jedem Standort aufgenommen und ist an den Spieltischen über Kopfhörer verzögerungsfrei zu hören. 1937 Reinigung durch Orgelbau Kuhn AG, Männedorf. 1944 Reinigung des Pfeifenwerks des ersten Manuals und des Pedals durch Orgelbau Kuhn AG, Männedorf. 1987 Da die Orgel im Rahmen einer umfassenden Kirchenrenovation abgebaut werden muss, beschliesst die Klostergemeinschaft, die sogenannte Grosse Orgel durch separate Einzelwerke zu ersetzen. Orgelbau Mathis AG, Näfels, erhält den Auftrag, zwei neue Orgeln hinter den historischen Prospekten auf der Evangelienseite (Marienorgel) und auf der Epistelseite (Mauritiusorgel) zu erstellen.
Informationen: Günter Lade: “Die Orgeln im Kloster Einsiedeln, Geschichte und Gegenwart”, Auszug aus CD-Booklet, Orgelbau Mathis AG, Näfels 2014 (pdf-Datei) Bild: Bernhard Hörler, Dietikon, aus „Monografie Orgelbauerdynastie Goll“, 2020
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Orgelprofil  Klosterkirche, Grosse Orgel 1933 Einsiedeln SZ
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