Schlosskapelle Meggenhorn
Meggen LU
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Typ :
Traktur
pneumatisch
Registratur
pneumatisch
Windladen
Hängeventilladen
Baujahr:
1926
Orgelbauer:
Welte & Söhne, Freiburg i.Br. (D)
Manuale:
2
+ Pedal
Register:
13
+ 3
Transmissionen
+ 1
Windabschwächung
+ 1
Verlängerung
Manual I, C - c‘‘‘‘
Principal
8 ’
Traversflöte
8 ’
Gamba
8 ’
Viol d'orchestre
8 ’
Vox coelestis
8 ’
Flöte
4 ’
Fagott
8 ’
(durchschl., ab c’ labial)
Harfe
(Glockenspiel, Metallklangstäbe)
Manual II, C - c‘‘‘‘
Principal
8 ’
(Transmission aus I)
Bordun
8 ’
Horn
8 ’
Traversflöte
8 ’
(Transmission aus I)
Viol d'orchstre
8 ’
(Transmission aus I)
Clarinette
16 '
(durchschl., Becher Karton)
Oboe
8 ’
Vox humana
8 ’
Tremulant
Pedal, C - f’
Subbass
16 ’
Still-Gedeckt
16 ’
(Windabschwächung)
Flötenbass
8 ’
(Verlängerung)
Koppeln, Spielhilfen:
-
Normalkoppeln II - I, II - P, I - P
-
Superoktavkoppeln II - II, II - I, I -I
-
Suboktavkoppel II - I
-
1 freie Kombination
-
5 feste Kombinationen (PP, P, MF, F, TT)
-
Registercrescendo mit Ansteller
-
Schweller für die ganze Orgel
-
Echo (Steuerung Kastendeckel Vox humana)
-
Schwellerumstellung Kapelle/Terrasse
-
Hebel Handregister <–> Autom. Register
-
Hebel Langsam <–> Schnell
-
Selbstspielapparat (Papierrollen) über dem
Spieltisch, mit rein pneumatischem Betrieb
Stand: 2021
1926
Im Auftrag des damaligen Schlossbesitzers baut die Firma M. Welte &
Söhne, Freiburg i.Br. (D), in der zum Musikraum umgebauten Kapelle
eine pneumatische Orgel mit Selbstspieleinrichtung und 13 klingenden
Registern auf 2 Manualen und Pedal ein. Das Pfeifenwerk und die
Windversorgung stehen im Untergeschoss, der Spieltisch ist in einem
eigens errichteten, einem Beichtstuhl ähnlichen Anbau untergebracht.
Der Klang gelangt durch ein Eisengitter im Fussboden in die kleine Ka-
pelle, lässt sich aber auch auf die offene Terrasse leiten, die sich auf der
Höhe des Kellergeschosses befindet. Das Instrument kann entweder
«von Hand» oder mittels des Selbstspielapparates zum Erklingen ge-
bracht werden. Mit der unveränderten Orgel sind auch 124 originale
Papierrollen erhalten.
1987
Restaurierung der inzwischen unspielbaren Orgel durch Orgelbau Kuhn
AG, Männedorf.
2005
Reparatur infolge Wassereinbruchs im Untergeschoss durch Orgelbau
Kuhn AG, Männedorf.
2020
Das Werk muss wegen Feuchtigkeits- und Schimmelproblemen durch
Orgelbau Kuhn erneut saniert werden.
Eva und Marco Brandazza, «Die Orgel von Schloss Meggenhorn», in: Wie von Geisterhand, Katalog
Museum für Musikautomaten Seewen SO, Bundesamt für Kultur 2011, S. 151-166
Friedrich Jakob, «Titanic oder nicht?», Aufsatz Internet 2007 (pdf-Datei)
Hauptbild und Bild Spieltisch 2026: Wikimedia, Double Croche (gemeinfrei)
Bilder Pfeifenwerk und Papierrolle: Andreas Schmidt, orgel-verzeichnis.de
Bild Pneumatik: Orgelbau Kuhn AG, Männedorf