Wallfahrtskirche St. Jost, Orgel 1961 Malters-Blatten LU _______________________________ Typ: Traktur mechanisch Registratur mechanisch Windladen Schleifladen Baujahr: 1961 Orgelbauer: Goll AG, Luzern Manuale: 1 + Pedal Register: 8 Manual I, C - g''' Principal 8 ' Gedeckt 8 ' Octave 4 ‘ Rohrflöte 4 ' Superoctave 2 ' Gemsquinte 1 1/3 ' Zimbel IV - V 1 ' Pedal, C - f' Bourdon 16 ' Koppeln, Spielhilfen: - Pedalkoppel I - P - Wechseltritt Zimbel Stand: 2015
1695 Kauf einer Orgel bei Jacob Haslimann, Emmen. Ob Haslimann die Orgel gebaut oder nur vermittelt hat, ist nicht bekannt. 1712 Bau einer neuen Orgel mit 6 Registern durch Johann Christoph Leu aus Augsburg, in Beromünster LU. 1748 Bau einer neuen Orgel durch Christoph Joseph Balez, Clermont (Auvergne, F), mit 7 Registern auf einem Manual und Pedal (>Disposition). In den folgenden Jahrzehnten wird das Instrument durch verschiedene Orgelbauer gewartet und repariert. 1754 Revision durch Johann Conrad Speisegger, Schaffhausen. 1894 Neubauofferten von Friedrich Goll und Carl Theodor Kuhn werden abgelehnt, statt dessen wird ein Harmonium angeschafft. Die alte Orgel bleibt stehen, verliert aber nach und nach sämtliches Pfeifenwerk. 1961 Bau einer neuen Orgel im Gehäuse von 1748 durch Orgelbau Goll & Cie, Luzern, mit 8 Registern auf einem Manual und Pedal (>Disposition). Die Disposition wird der Orgel von 1748 nachempfunden. Hinter dem Brüstungswerk befindet sich ein freistehender Spieltisch. Der Organist spielt mit dem Rücken zur Gehäuserückwand. 2011 Revision durch Orgelbau Goll AG, Luzern.
Geschichte
Informationen: Orgeldokumentationszentrum der Hochschule Luzern Bild Gehäuserückseite und Spieltisch: Rolf Emmenegger, Muttenz Übrige Bilder: Jean-Louis Pitteloud, Sierre
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
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Orgelprofil   Wallfahrtskirche St. Jost Malters-Blatten LU