Geschichte
Klosterkirche St. Johann Müstair/Münster GR ____________________________________ Typ: Traktur elektropneumat. Registratur elektropneumat. Windladen Schleifladen Baujahr: 1949 Orgelbauer: Metzler AG, Dietikon Manuale: 2 + Pedal Register: 13 Manual I, C - g''', Hauptwerk Principal 8 ' Rohrflöte 8 ' Octav 4 ' Flöte 4 ' Mixtur 2 ' Manual II, C - g''', Positiv Gedackt 8 ' Salicional 8 ' Principal 4 ' Nachthorn 4 ' Quinte 2 2/3 ' Octav 2 ' - 2018 Scharf 1 ' +2018 Dulcian 8 ' Pedal, C - f' Subbass 16 ' Koppeln, Spielhilfen: - Normalkoppeln II - I, II - P, I - P - 1 freie Kombination - 2 feste Kombinationen (MF, TT) Stand: 2026
1640 Bereits vor diesem Jahr steht in einem Gebetssaal des Klosters eine Orgel. 1675 Um dieses Jahr baut Carlo Prati, Trento, eine erste Orgel in der Klosterkir- che. 1802 Erneuerung des Werkes durch Andreas Mauracher. Das Instrument besitzt fasst danach 9 Manual- und 3 Pedalregister. 1878 Josef Aigner, Schwaz (Tirol), baut eine neue Orgel mit 17 Registern auf 2 Manualen und Pedal. 1884 Versetzung der Prati-Orgel in die >kath. Pfarrkirche Rona GR durch Orgel- bauer Georg Mayer, Feldberg (A). Das Instrument ist in Rona verändert er- halten. 1949 Im Rahmen einer umfassenden Renovation der Klosterkirche baut Orgel- bau Oskar Metzler & Söhne, Dietikon, eine neue Orgel mit 13 Registern auf 2 Manualen und Pedal. Damit die wertvollen Fresken möglichst wenig be- einträchtigt werden, hängt das Werk wie eine Schwalbennestorgel an der Nordseite der Emporenbrüstung. Der freistehende Spieltisch befindet sich dahinter im Nonnenchor. 2018 Revision und Umbau durch Orgelbauer Walter Mutzner, Rebstein. Im Posi- tiv wird ein Mixtur- durch ein Zungenregister ersetzt, und der bis dahin vor der Nordwand der Empore stehende Spieltisch wird um 90 Grad zur Orgel hin gedreht. Das Kloster und die Kirche mit ihren Fresken stammen aus Karolingischer Zeit und gehören seit 1983 zum Weltkulturerbe der Unesco. Die Kirche wird von den Nonnen im Sommer täglich für die Stundengebete genutzt sowie durch die Kirch- gemeinde als Pfarrkirche für öffentliche Gottesdienste.
Historische Infos: Kant. Denkmalpflege GR, Jakob/Lippuner: "Orgellandschaft Graubünden", Bündner Monatsblatt 1994 Aktualisierung und Bilder 2026: Heidy Margrit Müller, Ziefen
Standort des Spieltischs vor 2018 (Bild Sr. Lutgarde Honegger)
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
Orgelprofil Klosterkirche St. Johann Müstair/Münster GR
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