Ref. Kirche
Mathon GR
_______________________________
Typ:
Traktur
mechanisch
Registratur
mechanisch
Windladen
Schleifladen
Baujahr:
18. Jahrhundert
Orgelbauer:
Anonym
Restauriert:
1986
Orgelbauer:
Arno Caluori, Says
Manuale:
1 + Pedal
Register:
6
Manual I, C - c'''
1
Gedackt
8 '
2
Salizional
4 '
1
Flöte
4 '
3
Prinzipal
2 '
4
Oktave
1 '
Pedal, C - d' (angehängt, ab c° repetierend)
1
Subbass
16 '
1
= alt 18. Jh.
2
= Metzler 1922
3
= 20. Jh.
4
= neu 1986
Stand: 2024
18.Jh.
Bau der Orgel durch einen unbekannten Orgelbauer für die kath. Kirche
von Surava GR. Ursprünglich besitzen Manual und Pedal gebrochene
Bassoktaven mit Doppeltasten für D/Fis und E/Gis.
1822
Versetzung von Orgel und Empore («Orgelstuhl») in die Kirche Mathon
durch Schreinermeister Luzius Camen aus Riom.
1825
Farbliche Neufassung von Gehäuse und Empore.
1912
Reparatur durch Jakob Metzler, Felsberg.
1922
Weitere Eingriffe durch Albert Metzler, Felsberg. Unter anderem wird
Salizional von 4’ auf 8’ geändert.
1967
Wiederherstellung und Revision durch Orgelbauer Richard Freytag,
Felsberg GR. Seine Nachforschungen ergeben, dass der Erbauer
Luzius Leonardus Camen von Riom gewesen sein könnte. Als Orgel-
bauer erlangt er sein Wissen im Toggenburg, woher auch seine Frau
Anna Barbara Götti stammt.
1986
Restaurierung durch Arno Caluori, Says. Der Gehäuseunterbau, die
rechts neben der Orgel stehende Balganlage, die Manualtraktur und das
Register Oktav 1’ werden neu gebaut.
Informationen: Arno Caluori, Seewis
Friedrich Jakob/Willi Lippuner: "Orgellandschaft Graubünden", Bündner Monatsblatt 1994, S. 222-224
Hauptbild und Raumansicht: Jean-Louis Pitteloud, Sierre
Bild Spieltisch 2024: Andreas Schmidt, orgel-verzeichnis.de