Kath. Kapelle Nossadunna
Lumbrein GR
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Typ:
Traktur
mechanisch
Registratur mechanisch
Windladen Schleifladen
Baujahr:
1780 (ca.)
Orgelbauer:
Johannes und Leonhard
Tobler, Rehetobel AR
(zugeschrieben)
Restaurierung:
1983
Orgelbauer:
Kuhn AG, Männedorf
Manuale:
1
Register:
4
Manual I, CDEFGA - c'''
Copel
8 '
Flauten
4 '
Principal
2 '
Octav
1 '
Stand: 2023
1780
Um dieses Jahr wird die Hausorgel durch den Appenzeller Orgelbauer
Johannes Tobler (1720-1783) und seinen Sohn Leonhard Tobler (1755-
1808) aus Rehetobel AR erbaut (Zuschreibung durch den Musikwissen-
schafter Patrick Missirlian, Romainmôtier). Wann das Instrument in die
Kapelle gelangt, ist nicht bekannt.
1948
Der Orgelbauer Albert Metzler, Felsberg, erwirbt die unspielbare Orgel.
Er stellt sie wieder her und verkauft sie weiter an den Lehrer Christian
Mathis in Jenaz. Mathis ist in der Folge an verschiedenen Orten tätig und
nimmt die Orgel jeweils mit. Daher gelangt sie 1949 nach Wald, 1958
nach Urnäsch, 1967 in die Schule Wienacht und 1976 in die Schule Wal-
zenhausen.
1983
Lehrer Mathis lässt das Instrument durch Orgelbau Kuhn AG, Männedorf,
nach denkmalpflegerischen Grundätzen restaurieren. Die kurze Oktave
wird wiederhergestellt.
1986
Die Kirchgemeinde Lumbrein kauft die Orgel zurück. Orgelbau Felsberg,
Felsberg GR, erklärt sich bereit, das Instrument gratis zurückzuholen
und am ursprünglichen Aufstellungsort, der Kapelle Nossadunna, wieder
spielbereit aufzustellen. Dabei helfen Schüler von Lumbrein mit.
1987
Zur Einweihung der Orgel am 21. Februar sendet das romanische Fern-
sehen einen >Beitrag.
2014
Die Orgel wird im Rahmen der Ausstellung «Bauernkunst. Appenzeller
und Toggenburger Bauernmalerei von 1600 bis 1900» im Kunstmuseum
St. Gallen präsentiert und danach wieder nach Lumbrein gebracht.