Ref. Kirche Brusio GR ____________________________________ Typ: Traktur mechanisch, Registratur mechanisch Manual: Springlade Pedal: Schleiflade Baujahr: 1787 Orgelbauer: Andrea und Giuseppe Serassi, Bergamo (I) Manuale: 1 + Pedal Register: 18 Manual I, CDEFGA - f''' Principale Bassi (bis h°) 8 ' Principale Soprani (ab c') 8 ' Voce Umana (ab c') 8 ' Flauto traverso (überblasend) 8 ' Ottava Bassi e Soprani 4 ' Flauto in Ottava 4 ' Quinta Decimal 2 ' Decima nona 1 1/3 ' Vigesima Seconda 1 ' Vigesima Sesta 2/3 ' Vigesima Nona 1/3 ' Trigesima Terza e Sesta 1/3'+1/2 ' Sesquialtera 2/5 ' Cornetto III 2 2/3 ' + 2 ' + 1 3/5 ' Violoncello Soprani (ab c') 16 ' Fagotto Bassi (bis h°) 8 ' Pedal, CDEFGA - a° Contrabassi (repetierend ab c°) 16 ' Rinforzi 12 Töne c - h Timballi (Pauke) 8 ' mit den Tönen: C-D, D-E, G-A, A-H Koppeln, Spielhilfen: - Pedalkoppel I - P - 1 freie Kombination (additiv) Stand: 2008
Geschichte
1787 Bau der Orgel durch Andrea Serassi und dessen Sohn Giuseppe aus Bergamo. 1874 Reparatur durch Carlo Serassi. Die handschriftliche Jahreszahl auf dem Firmenschild bezieht sich auf diese Reparatur und nicht auf den Neubau. 1947 Restaurierung durch Rudolf Ziegler, Uetikon am See ZH. 2008 Restaurierung durch Orgelbauer Picinelli, Ponterancia (Bergamo, I). Eine typisch alt-italienische Orgel mit folgenden Besonderheiten: Die Manuallade ist eine lombardische Springlade, die Pedallade ist eine Schleiflade mit geteilten Schleifen (h°/c'). Die kleinfüssigen Register repetieren spätestens bei der realen 1/8'-Länge, gegebenenfalls mehrmals. Die Voce Umana ist eine zweite Prinzipalreihe, welche zur ersten Reihe in Schwebung gestimmt ist. Das Violoncello ist eine volle Zungenstimme und keine Streicherstimme. Die Pauken (Timballi) sind je zwei lautstarke 8'-Holzpfeifen im Sekundabstand, deren Klang einem Trommelwirbel ähnelt. Die Prospektpfeifen können bei Bedarf (z.B. zur Fastenzeit) durch einen eingebauten Vorhang verdeckt werden.
Informationen, Hauptbild, Raumansicht und seitliche Ansicht Spieltisch: Kant. Denkmalpflege GR, Jakob/Lippuner: “Orgellandschaft Graubünden”, Bündner Monatsblatt 1994 Bilder Spieltisch, Registerhebel und Prospektdetail 2022: Heidy Margrit Müller, Gelterkinden
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
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Orgelprofil Ref. Kirche Brusio GR
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