Geschichte
Konservatorium, Grosser Saal Bern BE __________________________________ Typ: Traktur elektrisch Registratur elektrisch Windladen Schleifladen Baujahr: 1940 Einweihung: 7. Dezember 1940 Orgelbauer: Kuhn AG, Männedorf Manuale: 2 + Pedal Register: 25 + 3 Auszüge + 2 Transmissionen Manual I, C - g''', Hauptwerk Bourdon 16 ' Principal 8 ' Rohrflöte 8 ' - [weiteres 8‘-Register] 8 ' Octave 4 ' Hohlflöte 4 ' + Quinte 2 2/3 ' Octave (Auszug) 2 ' Mixtur IV - V 2 ' Zimbel IV 1 ' Manual II, C - g''', Schwellwerk Principal 8 ' Gedackt 8 ' Salicional 8 ' Principal 4 ' Gedacktflöte 4 ' Quinte (Auszug) 2 2/3 ' Sesquialter 2 2/3' + 1 3/5 ' Flöte 2 ' Larigot (Auszug) 1 1/3 ' Scharf V - VII 1 1/3 ' Trompete 8 ' Krummhorn 8 ' Clairon 4 ' Tremulant Pedal, C - f' Principal 16 ' Subbass 16 ' Principal 8 ' Spitzflöte 8 ' Octave 4 ' Mixtur IV 2 2/3 ' Trompete (Transmission) 8 ' Clairon (Transmission) 4 ' Koppeln, Spielhilfen: - Normalkoppeln II - I, II - P, I - P - 6 elektrische Setzerkombinationen - 1 feste Kombination (Tutti) - Registercrescendo mit Absteller - Koppeln aus Crescendo - Alle Zungen ab - Einzelabsteller für Trompete, Krummhorn, Clairon und Manual-16‘ Stand: 2026
1940 Für den 300-plätzigen Grossen Saal des neu errichteten Konservatoriums baut Orgelbau Kuhn AG, Männedorf, eine Orgel mit 25 klingenden Registern auf 2 Manualen und Pedal. Das Instrument ist hinter Holzgitterwerk in der Stirnwand des Saals eingelassen. Der Schwellkasten mit waagrechten Jalousien befindet sich in der Mitte, darunter der wand- bündig versenkbare Spieltisch. Hauptwerk und Pedal sind links und rechts des Schwell- werks aufgestellt. An der Einweihungsfeier des Neubaus des Konservatoriums am 7. Dezember spielt der Berner Münsterorganist Kurt Wolfang Senn als einziges Orgelwerk Bachs Fantasie und Fuge g-moll. Senn wirkt auch als Experte, zusammen mit Ernst Schiess und Otto Schae- rer, dem Organisten der Französischen Kirche in Bern. Zu einem späteren Zeitpunkt wird das ursprüngliche dritte 8‘-Register im Hauptwerk von Orgelbau Kuhn AG durch eine Quinte 2 2/3‘ ersetzt. 2000 Letzte reguläre Wartung durch Orgelbau Kuhn AG. 2003 Die Hochschule der Künste wird aus dem Konservatorium ausgegliedert und bezieht ei- nen neuen Standort mit >eigener Orgel. Im Gebäude an der Kramgasse verbleibt nur die allgemeine Musikschule. Da deren Orgelschüler ausser Haus an den Orgeln verschiede- ner Kirchen unterrichtet werden, bleiben die Konservatoriums-Orgeln in der Regel unbe- nützt. 2024 Kleine Revision mit Reparatur einzelner Tastenkontakte im Hinblick auf eine Verwendung des Instruments an einem besonderen Anlass („Tastentag“). 2026 Wegen der nicht mehr vorschriftsgemässen Elektrik darf die Orgel im Grossen Saal aus Sicherheitsgründen nicht mehr in Betrieb genommen werden.
Quellen: Der Bund 09.12.1940 Nr. 578; Berner Tagwacht 10.12.1940 Nr. 290 Informationen: Kuhn AG, Männedorf Hauptbild und Raumansicht 2026: Dr. François Comment, Burgdorf Informationen und Bild Spieltisch 2026: Konservatorium Bern, Annelise Alder
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
Orgelprofil  Konservatorium, Grosser Saal Bern BE
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