Ref. Kirche, Chororgel
Wohlen BE
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Typ:
Traktur:
mechanisch
Registratur:
mechanisch
Windladen:
Schleifladen
Baujahr:
1694
Orgelbauer:
Jakob Messmer,
Rheineck SG
Restauriert:
1992
Orgelbauer:
Arno Caluori, Says GR
Manuale:
1 + Pedal
Register:
7
Manual I, C - c'''
*
Copel
8 '
Principal
4 '
*
Flöte
4 '
Octave
2 '
Quint
1 1/3 '
Superoctave
1 '
(ab cis'' 2')
Pedal, C - c°
*
Subbass
16 '
* =
originale Register
Koppeln, Spielhilfen:
-
Pedalkoppel I - P
Stand: 2013
1694
oder je nach Quelle 1695 bzw. 1697 baut der Drechsler und Degenmacher
Jakob Messmer, Rheineck SG, die Orgel für den Festsaal im Schloss Rei-
chenbach bei Zollikofen BE.
1768
Die Instrumentenbauer Christen Streit und Josef Hauert, Bern, bauen die
Orgel um und versetzen sie in ein Bauernhaus in Grafenried BE.
1860
Statthalter Samuel Rolli, Borisried BE, kauft das Instrument als Hausorgel
und lässt es erneut umbauen.
1944
Orgelbauer Willy Bütikofer, Münsingen, kauft die Orgel. Sie wird in einem
Schulhausestrich in Münsingen eingelagert.
1992
Die Kirchgemeinde erwirbt das nur teilweise erhaltene Instrument als Chor-
orgel zu einem symbolischen Preis und lässt die fehlenden Teile durch
Arno Caluori, Says GR, rekonstruieren. Dies betrifft vor allem einen Gross-
teil des Pfeifenwerks und die Spielmechanik. Für die Winderzeugung er-
richtet der Orgelbauer in der nahen Turmkammer eine dreifache Keilbalg-
anlage, die manuell oder elektromechanisch betätigt werden kann (kein
Schleudergebläse). Die Stimmung ist ungleichschwebend.
2013
Generalrevision mit klanglichen und technischen Verbesserungen (Wind-
versorgung) durch Orgelbauer Arno Caluori, Seewis GR.