Historische Informationen: Hans Gugger, «Die Bernischen Orgeln», Bern 1978 Thomas Wälti: Zur Geschichte der Orgel in Gampelen, 1997 (pdf-Datei) Goll-Orgel: Bernhard Hörler, Dietikon, aus «Monografie Orgelbauerdynastie Goll», 2020 Bilder und Aktualisierung: Dr. François Comment, Burgdorf
1812 Die Orgelbauer Sutter und Wyss aus Bern installieren eine von Johannes Stölli aus Habstetten bei Bolligen BE gebaute Orgel. Das Instrument hat 9 Register auf einem Manual und Pedal. Wegen der geringen Höhe auf der Empore müssen Prospekt und Gehäuse gekürzt werden. 1909 Orgelbau Goll & Cie, Luzern, baut eine Occasionsorgel in das Stölli-Ge- häuse ein. Es handelt sich um eine mechanische Kegelladenorgel mit 9 Registern auf 2 Manualen und Pedal, die Friedrich Goll 1889 in die >Anglikanische Kirche von Vevey geliefert hat (Opus 74). Das Werk wird in Gampelen auf pneumatische Kegelladen umgebaut (Opus 346, >Dispo- sition). Dazu wird das Gehäuse seitlich verbreitert. 1934 Orgelbauer Ernst Wälti, Bern, erweitert das Instrument auf 14 Register und ändert die Disposition im Sinne der Orgelbewegung (>Disposition). 1997 Nach einer Renovation der Kirche baut Orgelbauer Thomas Wälti, Güm- ligen, eine neue, rein mechanische Orgel mit 15 Registern auf 2 Manualen und Pedal (>Disposition). Das Hauptwerk entspricht in Disposition und Pfei- fenmensuren der Stölli-Orgel. Die zwischenzeitlich stummen Stölli-Prospekt- pfeifen von Prinzipal 8’ werden wieder klingend. Der Vorschlag des Experten Hans Gugger, das Werk in die Brüstung zu stellen, um den Prospekt in sei- nen ursprünglichen Proportionen wiederherstellen zu können, wird von der Denkmalpflege abgelehnt. 2020 Revision durch Orgelbau Wälti, Gümligen.
Geschichte
Gol-Orgel 1909
Ref. Kirche, Orgel 1997 Gampelen BE __________________________________ Typ: Traktur: mechanisch Registratur: mechanisch Windladen: Schleifladen Baujahr: 1997 Einweihung: 18. Mai 1997 Orgelbauer: Thomas Wälti, Gümligen Manuale: 2 + Pedal Register: 15 Manual I, C - f''', Hauptwerk Principal 8 ' Koppel 8 ' Octave 4 ' Hohlflöten 4 ' Nazarden 3 ' Doublette 2 ' Mixtur III 1 1/3 ' Cornet III (ab g°) 2 2/3 ' Manual II, C - f''', Hinterwerk Bourdon 8 ' Traversflöte 4 ' Flageolet 2 ' Oboe 8 ' Pedal, C - d' Subbass 16 ' Octavbass 8 ' Trompete 8 ' Koppeln, Spielhilfen: - Normalkoppeln II - I, II - P, I - P - Tremulant, auf beide Manuale wirkend Stand: 2020
Orgelprofil  Ref. Kirche Gampelen BE
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
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