Ref. Kirche Kandersteg BE __________________________________ Typ: Traktur mechanisch Registratur mechanisch Windladen Schleifladen Baujahr: 1955 Einweihung: 20. November 1955 Orgelbauer: Rudolf Ziegler-Heberlein, Uetikon am See ZH Manuale: 2 + Pedal Register: 15 + 1 Verlängerung Manual I, C - g''', Hauptwerk Prinzipal 8 ' Spitzflöte 8 ' Oktave 4 ' Gedacktflöte 4 ' Waldflöte 2 ' Mixtur 2 ' Kornett III 8 ' Manual II, C - g''', Positiv Gedackt 8 ' Prinzipal 4 ' Rohrflöte 4 ' Superoktave 2 ' Zimbel 1 ' Krummhorn 8 ' Pedal, C - f' Subbass 16 ' Rohrgedackt (Verlängerung) 8 ' Choralbass 4 ' Koppeln, Spielhilfen: - Normalkoppeln II - I, II - P, I - P Stand: 1997
1896 Die erste Orgel ist ein Geschenk der Kirchgemeinde Wimmis BE. Das Instrument ist 1806 vermutlich von Johann Jakob Weber aus Juchten für die Kirche Wimmis erbaut worden und umfasst ursprünglich 8 Register ohne Pedal. Die Versetzung nach Kandersteg und den Einbau als Brüs- tungswerk in die Empore besorgt Orgelbauer Weber aus Bern. 1904 Jakob Zimmermann aus Basel baut ein neues Werk mit 7 Registern auf 2 Manualen und Pedal ins historische Gehäuse, wobei Prinzipal 8’ und Oktave 4’ aus der alten Orgel wiederverwendet werden. 1955 Rudolf Ziegler-Heberlein, Uetikon am See ZH, errichtet eine neue Orgel mit 14 klingenden Registern auf 2 Manualen und Pedal. Die Brüstungs- situation wird aufgegeben, und das durch zwei Seitenfelder erweiterte historische Gehäuse wird auf die Empore gestellt. 1967 Revision und Einbau eines weiteren Registers. 1978 Revision der Orgel. 1997 Revision durch Orgelbau Thomas Wälti, Gümligen.
Geschichte
Historische Informationen: Hans Gugger, «Die Bernischen Orgeln», Bern 1978 Bilder 2023: Dr. François Comment, Burgdorf Aktualisierung 2026: Daniel Weinert, Orgelbau Wälti GmbH, Gümligen
Orgelprofil  Ref. Kirche Kandersteg BE
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