1971In der 1967 eingeweihten sogenannten Fastenopfer-Notkirche baut Orgel-bauer Heinrich Pürro, Willisau, eine Orgel mit 8 Registern auf 2 Manualen und Pedal.1984Umbauten durch Orgelbau Heinrich Pürro AG, Willisau: Erweiterung mit einem freistehenden Pedalturm, Einbau einer Flöte 8’ im Pedal, und im zweiten Manual wurden aus dem zweifachen Terzian zwei unabhängige Register Quinte 1 1/3‘ und Terz 1 3/5’.1996Revision durch Orgelbau Heinrich Pürro AG, Willisau.2021Revision durch Orgelbau Heinrich Pürro AG, Willisau.Zwischen 1967 und 1973 wurden in der Schweiz 13 Fastenopfer-Kirchen dieses Typs errichtet. Stand 2020 bestehen davon noch 10 (weitere 4 wurden abweichend konstruiert, davon existieren noch 3). Aufgrund des Übergangscharakters der Bauten (sie sollten nach 20 Jahren durch „rich-tige“ Kirchen ersetzt werden) kam es fast überall zunächst zu provisorischen Orgellösungen, die erst später teilweise optimiert wurden. Manche Fastenopfer-Kirchen besitzen bis heute keine Pfeifenorgel. Alle diese Kirchen zeichnen sich durch eine ausgezeichnete Akustik und einen mar-kanten Raumhall aus.Vergleichbare Orgelsituationen finden sich u.a. in folgenden Fastenopfer-Kirchen:>Bassersdorf ZH, kath. Kirche St. Franziskus>Inwil ZG, kath. Kirche St. Thomas>Münsingen BE, kath. Kirche St. Johannes>Tägerwilen TG, kath. Kirche Bruder Klaus>Volketswil ZH, kath. Kirche Bruder Klaus
Flugblatt Fastenopfer-Kirchen, Kath. Kirchgemeinde St. Johannes Münsingen, 2019 (pdf-Dokument)Bild mit Spieltisch und Infos: Daniel Pürro, WillisauÜbrige Bilder: Christoph Hurni, Bern