Bernhard Hörler: „Ein Werk von Johann Andreas Otto. Die Orgel der evangelisch-reformierten Pfarrkirche  	Meisterschwanden-Fahrwangen“, in: Singen und Musizieren im Gottesdienst 4/1996, S. 180-184 Bilder 1, 2: Dr. François Comment, Burgdorf;  Bilder 3, 4: Pfr. Philipp Nanz, Fahrwangen Ref. Kirche, Orgel 1943 Meisterschwanden AG ____________________________________  Typ:	Traktur: 	elektropneumatisch 	Registratur:	elektropneumatisch 	Windladen: Kegelladen (HW, Ped) 			Taschenlade (SW)  Baujahr:	1867 Orgelbauer:	Johann Andreas Otto, Luzern Umbau:	1943 Orgelbauer:	Goll AG, Luzern  Manuale:	  2 + Pedal Register:	22  Manual I, C - g''', Hauptwerk      *	Bourdon	16 '      *	Principal	8 '      *	Flöte	8 '      *	Dolce (ab g°)	8 '      *	Octav	4 '      *	Spitzflöte	4 '      	Blockflöte	2 '      *	Mixtur  III 	2 '  Manual II, C - g''', Schwellwerk 	Suavial	8 '      *	Lieblich Gedeckt	8 ' 	Salicional	8 ' 	Principal	4 '      *	Traversflöte	4 ' 	Nasat	2 2/3 ' 	Waldflöte	2 ' 	Superquinte	1 1/3 ' 	Cimbel  IV	1 ' 	Trompete	8 '  Pedal, C - f'      *	Kontrabass	16 '      *	Subbass	16 '      *	Flötbass	8 ' 	Choralbass	4 '       *) Register ganz oder teilweise von 1867  Koppeln, Spielhilfen:     -	Normalkoppeln II - I, II - P, I - P     -	2 freie Kombinationen     -	2 feste Kombinationen (F, TT)     -	Automat. Pedalumschaltung     -	Absteller Manual 16'     -	Einführungstritte für Mixtur, 	Cimbel und Trompete   Stand:	2001 Geschichte
1867 Die Orgel wird ursprünglich von Johann Andreas Otto, Luzern, mit 15 Registern auf 2 Manualen und Pedal erbaut (>Disposition). Sie besitzt einen freistehenden Spieltisch „zum Vorwärtsspielen“ mit einer stummen Prospektfront in der Art eines Rückpositivs. 1943 Die Otto-Orgel wird von Orgelbau Goll, Luzern, umgebaut und auf 22 Register erweitert (>Disposition). 1995 Eine Expertise von Bernhard Hörler, Dietikon, stellt fest, dass noch sehr viel Substanz von Otto vorhanden ist und sich die Erweiterungen von Goll harmonisch einfügen. Stichworte aus der Expertise: Beim Umbau durch Goll wurden folgende Änderungen vorgenommen: -- Ersatz des 4-registrigen Echowerkes durch ein 10-registriges Schwellwerk. -- Umbau auf elektropneumatische Traktur mit einem neuen Spieltisch, welcher auf eine Seitenempore gestellt wurde. Der originale Spieltisch von Otto ist noch voll funktionsfähig erhalten, jedoch funktionslos. Er bildet das stumme „Rückpositiv“ in der Emporenbrüstung. -- Die Kegelladen im Hauptwerk und im Pedal blieben erhalten, das Schwellwerk erhielt eine Taschenlade. -- Von den 15 ursprünglichen Registern wurden 12 Register weiter- verwendet. -- Die Radmaschine zur Betätigung des Blasbalges wurde entfernt. -- Das bereits vorher restaurierte Gehäuse wurde wiederverwendet. Aufgrund der Expertise blieb die Otto/Goll-Orgel im gewachsenen Zustand erhalten.
Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein
Orgelprofil Ref. Kirche Meisterschwanden AG
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